Damit sich was rührt, in dieser Stadt – mit diesem Versprechen ist die SPD im Wahlkampf angetreten und sie hält es! Erneut hat die SPD Fraktion im Stadtrat zwei neue Anträge eingebracht, die der Weiterentwicklung Königsbrunns direkt nützen.

 

Antrag zum Standortmarketing

Der eine Antrag zielt auf ein zukunftsweisendes, aktives Standortmarketing ab. Etablierte Firmen planen langfristig ihre Erweiterungen durch Filialen oder ihre Standortverlegungen. “Wenn wir als Stadt Königsbrunn die Besiedlung unserer geplanten Gewerbeflächen zum Beispiel im Zentrum nicht dem Zufall überlassen wollen, sondern erreichen möchten, dass sich attraktive Unternehmen für eine Ansiedlung hier interessieren, ist es wichtig, bereits jetzt dafür zu sorgen, dass diese Unternehmen auch gehaltvolle Informationen und Anregungen über die Möglichkeiten in Königsbrunn bekommen. Dazu müssen wir aktiv werden im Standortmarketing.“ so die Erklärung der Wirtschaftsreferentin Cornelia Ludescher.

Ihr Antrag sieht demnach vor, dass die Stadt selbst regelmäßige Informationsveranstaltungen abhält, zu denen interessante Unternehmen eingeladen werden und bei denen aus 1. Hand über den jeweiligen Stand der Zentrumsplanung, über mögliche Gewerbeflächen und zum Beispiel des Breitbandausbaus genau Aufschluss gegeben wird. Zudem ist der SPD Fraktion wichtig, dass auch auf der Webseite der Stadt, im Wirtschaftsförderungs-Portal stets aktuell gehaltene Daten zum jeweiligen Planungsstand abgerufen werden können.

„Damit Unternehmen strategisch in die Zukunft planen können, müssen sie aktuelle Daten zur Marktsituation in Königsbrunn, zur Infrastruktur, zur Gewerbeflächenplanung mit ihren Beratern, Banken und Marketingfachleuten langfristig im Vorfeld besprechen können“, so die Wirtschaftsreferentin, “Unsere Pflicht ist es, als größte Stadt im Landkreis dafür zu sorgen, dass diese Daten zur Verfügung stehen und wir von der SPD setzen uns dafür ein, damit wir stabile, gute Unternehmen hierher anziehen, um gute und stabile Arbeitsplätze zu schaffen!”

Den Antrag können Sie unter dem folgenden Link abrufen.

 

Antrag zur Einbindung von Referent*innen

Der zweite Antrag hat mit der Arbeit von Stadtrat und Stadtratsreferenten zu tun. Nach Auffassung der SPD-Fraktion sind die Referenten als spezialisierte Berater für den Stadtrat zuständig für ihre Themen im Ressort wie Verkehr, Jugend, Wirtschaft etc. Und auch Bürgermeister Feigl hat im Wahlkampf 2014 von den „Kümmerern” geredet, die er um sich scharen wollte, um die Geschäftsgänge der Stadt zusammen mit dem Stadtrat möglichst gut beraten durchführen zu können.

Die SPD Fraktion hat nun einen Antrag gestellt, der beinhaltet, dass der Stadtrat selbst eine Richtlinie erarbeitet, nach der die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung, der Referenten und des Stadtrats geregelt sein soll. Durch diese Richtlinie soll gewährleistet werden, dass an allen Schnittstellen Informationen zwischen Stadtverwaltung und Referenten ungehindert fließen können und es soll vermieden werden, dass Aktionen doppelt und dreifach durchgeführt werden, sondern alle Akivitäten, die der Beratung und der Entscheidungsfindung des Stadtrats dienen, koordiniert verlaufen. „Auch die Beratung des Stadtrats muss effektiv gestaltet sein“, so die Wirtschaftsreferentin.

Den Antrag können Sie unter dem folgenden Link abrufen.